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    Glossar

    von A bis Z

    In unserem Glossar erklären wir die wichtigsten Fachbegriffe einfach und verständlich. So erhalten Sie schnell einen Überblick über relevante Themen und finden Antworten auf häufige Fragen.
    Alarmgrenzen
    Alarmgrenzen sind individuell festgelegte Grenzwerte für überwachte Parameter wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung.
    Werden diese Werte über- oder unterschritten, aktiviert das Überwachungssystem einen Alarm.
    Die korrekte Einstellung der Alarmgrenzen ist entscheidend, um relevante Ereignisse zu erkennen und Fehlalarme zu vermeiden.
    Alarmmanagement
    Alarmmanagement bezeichnet alle Massnahmen zur gezielten Verwaltung von Alarmen in medizinischen Überwachungssystemen.
    Dazu gehören die Definition von Alarmgrenzen, die Priorisierung von Alarmen sowie Strategien zur Reduktion von Fehl- und Nichtrelevanten Alarmen.
    Ziel ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen, Alarmmüdigkeit zu vermeiden und eine schnelle, zielgerichtete Reaktion des Personals sicherzustellen.
    Alarmsystem
    Ein Alarmsystem ist Bestandteil von medizinischen Überwachungssystemen und dient dazu, Veränderungen von Vitalparametern frühzeitig zu erkennen.
    Werden vordefinierte Grenzwerte überschritten oder unterschritten, löst das System akustische und visuelle Warnungen aus.
    Ziel ist es, kritische Zustände sofort zu erkennen und eine rasche Reaktion des medizinischen Personals zu ermöglichen.
    Automatische CPR (ZOLL AutoPulse)
    Mechanische CPR unterstützt gleichbleibende Kompressionsqualität, wenn manuelle CPR erschwert ist. Einsatz hängt von Protokollen und Training ab.
    Beatmungsgeräte
    Je nach Gerät werden Modi, Monitoring und Transport‑Features bereitgestellt. Auswahl hängt von Patientengruppe, Transportweg und Klinik/EMS‑Protokollen ab.
    Bedside-Monitor
    Ein Bedside‑Monitor ist ein medizinisches Überwachungsgerät, das direkt am Patientbett eingesetzt wird.
    Er misst kontinuierlich Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung und zeigt diese in Echtzeit an.
    Der Monitor ist zentraler Bestandteil der Patientenüberwachung auf Intensiv- und Überwachungsstationen.
    BeneFusion (SafeDose, Docking, Netzwerk)
    Funktionen unterstützen Medikationssicherheit, Workflow‑Effizienz und zentrale Verwaltung. Docking erleichtert Transport/Charging und Station‑Setup.
    BeneFusion n Serie
    Die Plattform unterstützt Vernetzung (z. B. Wi‑Fi) und zentrale Konfiguration. Das erleichtert Standardisierung und Flottenbetrieb.
    BeneVision (Mindray) – Monitorfamilie
    Die Familie deckt unterschiedliche Stationen ab – vom Transport/Telemetrie‑Kontext bis zur Intensivüberwachung. Einheitliche Bedienlogik erleichtert Schulung und Betrieb.
    BeneVision V Serie
    Sie deckt vom Transport‑ bis Intensivmonitoring ein breites Spektrum ab. Merkmale sind modulare Parameter, Netzwerkfähigkeit und Integration in IT‑Systeme.
    BIS / EEG
    Das EEG (Elektroenzephalogramm) misst die elektrische Aktivität des Gehirns.
    Der BIS (Bispectral Index) ist ein abgeleiteter Parameter, der das EEG analysiert und einen numerischen Wert für die Tiefe der Sedation oder Narkose liefert.
    Diese Systeme werden insbesondere in der Anästhesie und Intensivmedizin eingesetzt.
    Bolus
    Ein Bolus bezeichnet die gezielte, schnelle Gabe einer Medikamentendosis innerhalb kurzer Zeit.
    Er wird häufig eingesetzt, um rasch eine therapeutische Wirkung zu erzielen.
    Bolusgaben können manuell oder automatisiert über Infusionspumpen erfolgen.
    CTG Monitor
    Ein CTG‑Monitor (Kardiotokographie) dient zur Überwachung der fetalen Herzfrequenz sowie der uterinen Kontraktionen.
    Er wird vor allem in der Geburtshilfe eingesetzt, um den Zustand des ungeborenen Kindes und den Verlauf der Geburt zu beurteilen.
    Die kontinuierliche Aufzeichnung ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Auffälligkeiten und unterstützt die klinische Entscheidungsfindung.
    Dockinstation
    Eine Dockingstation dient zur Aufnahme und Verbindung mehrerer Infusionspumpen in einer klinischen Umgebung.
    Sie ermöglicht die zentrale Stromversorgung, Datenübertragung und Integration in IT‑Systeme.
    Dockingstationen verbessern die Organisation, Sicherheit und Effizienz im klinischen Alltag.
    Dosirungen (ml/h / mg/kg/min etc.)
    Dosierungen beschreiben die verabreichte Menge eines Medikaments in Abhängigkeit von Zeit und/oder Körpergewicht.
    Typische Einheiten sind ml/h, mg/h oder mg/kg/min.
    Die korrekte Berechnung und Einstellung ist entscheidend für eine sichere und wirksame Therapie.
    Dosisrate
    Die Dosisrate gibt an, welche Menge eines Medikaments pro Zeiteinheit verabreicht wird.
    Sie wird in der Infusionstechnik meist als Volumen- oder gewichtsbezogene Rate angegeben.
    Die genaue Einstellung ist entscheidend für die sichere und wirksame Therapie, insbesondere bei kontinuierlichen Infusionen.
    Drug Library
    Die Drug Library ist eine integrierte Datenbank in Infusionspumpen mit hinterlegten Medikamenten, Dosierungen und Grenzwerten.
    Sie dient der Standardisierung von Therapien und erhöht die Sicherheit bei der Medikamentengabe.
    Der Begriff wird häufig international verwendet und entspricht funktional der Medikamentenbibliothek.
    eGateway
    Ein eGateway dient als technische Schnittstelle für den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen IT‑Systemen.
    Es stellt die sichere, strukturierte und standardisierte Kommunikation sicher.
    eGateways werden häufig zur Anbindung externer Systeme oder Netzwerke eingesetzt.
    EMR (Electronic Medical Record)
    EMR (Electronic Medical Record) bezeichnet die digitale Dokumentation von Patientendaten innerhalb einer medizinischen Einrichtung.
    Sie umfasst Befunde, Diagnosen, Therapien und Verlaufsdaten.
    EMR ist ein zentraler Bestandteil moderner klinischer Informationssysteme.
    ePM‑Serie (Mindray)
    Die Serie eignet sich für Stationen mit variierendem Parameterbedarf. Erweiterungen erlauben Anpassung an den jeweiligen Use‑Case.
    EtCO₂ (Kapnographie)
    EtCO₂ (End‑tidales Kohlendioxid) beschreibt die Konzentration von Kohlendioxid in der Ausatemluft am Ende eines Atemzugs.
    Die Messung erfolgt mittels Kapnographie und liefert kontinuierliche Informationen über die Ventilation, den Gasaustausch und die Kreislaufsituation.
    EtCO₂ ist ein wichtiger Parameter in Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallversorgung, z. B. zur Überwachung der Beatmung, Bestätigung der Tubuslage oder Beurteilung der Reanimationsqualität.
    Veränderungen des EtCO₂‑Werts können frühzeitig auf Probleme wie Hypoventilation, Kreislaufstörungen oder Atemwegsprobleme hinweisen.
    FDA (Food and Drug Administration)
    Die FDA (Food and Drug Administration) ist eine staatliche Behörde der USA, die für die Regulierung und Überwachung von Medikamenten, Medizinprodukten und weiteren Gesundheitsprodukten zuständig ist.
    Im Bereich Medizintechnik prüft und genehmigt die FDA Geräte hinsichtlich Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität, bevor sie auf den Markt gebracht werden dürfen.
    Die FDA‑Zulassung gilt international als wichtiger Qualitäts- und Sicherheitsstandard und spielt eine zentrale Rolle bei der globalen Bewertung von Medizinprodukten.
    FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources)
    FHIR ist ein internationaler Standard für den Austausch von Gesundheitsdaten über moderne Webtechnologien.
    Er basiert auf strukturierten Dateneinheiten („Resources“) und ermöglicht eine flexible Integration zwischen IT‑Systemen.
    FHIR wird zunehmend für digitale Gesundheitslösungen eingesetzt.
    Flussrate
    Die Flussrate gibt an, wie viel Flüssigkeit pro Zeiteinheit verabreicht wird, typischerweise in Milliliter pro Stunde (ml/h).
    Sie ist ein zentraler Parameter bei Infusionspumpen und beeinflusst direkt die Medikamenten- oder Flüssigkeitszufuhr.
    Eine präzise Einstellung ist entscheidend für die Therapiegenauigkeit.
    Funkionsprüfung
    Die Funktionsprüfung ist eine technische Kontrolle zur Überprüfung der Betriebsfähigkeit eines Geräts.
    Dabei werden wesentliche Funktionen getestet und dokumentiert.
    Sie ist Bestandteil von Wartung, Inbetriebnahme und Qualitätssicherung.
    Herzzeitvolumen (C.O.)
    Das Herzzeitvolumen (Cardiac Output, C.O.) gibt an, wie viel Blut das Herz pro Minute in den Kreislauf fördert.
    Es ergibt sich aus der Herzfrequenz und dem Schlagvolumen.
    Das Herzzeitvolumen ist ein zentraler Parameter zur Beurteilung der Kreislauffunktion und der Organversorgung.
    HL7 / ADT / PDMS (klinische IT)
    Integrationen verbinden Medizingeräte mit EMR/HIS/PDMS. Damit werden Patientenkontexte, Messwerte und Alarme systematisch übertragen.
    IHE-Profile
    IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) beschreibt Profile zur standardisierten Integration von IT‑Systemen im Gesundheitswesen.
    Diese Profile definieren, wie bestehende Standards (z. B. HL7, DICOM) praktisch umgesetzt werden.
    Ziel ist eine sichere und interoperable Datenübertragung zwischen Systemen.
    ILCOR CoSTR
    CoSTR unterstützt die Ableitung von Leitlinien, indem Studienlage bewertet und Behandlungsempfehlungen strukturiert beschrieben werden.
    Infusionstechnik (Mindray BeneFusion)
    Infusionssysteme unterstützen präzise Dosierung, Bibliotheken und Alarmfunktionen. Docking‑/Stack‑Konzepte erleichtern Handling und zentrale Verwaltung.
    ISO 13485
    Die Norm unterstützt strukturierte Prozesse von Entwicklung bis Service. Für Betreiber ist relevant, dass Lieferanten/Servicepartner QM‑Prozesse nachweisen können.
    Kalibrierung
    Die Kalibrierung ist ein Verfahren zur Überprüfung und Justierung von Messsystemen.
    Ziel ist es, präzise und zuverlässige Messergebnisse sicherzustellen.
    Sie ist ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung medizinischer Geräte.
    KIS / HIS
    Das Krankenhausinformationssystem (KIS oder HIS) ist die zentrale digitale Plattform eines Spitals.
    Es verwaltet administrative und medizinische Daten, wie Patientendossiers, Termine, Diagnosen und Behandlungen.
    KIS/HIS bildet die Grundlage für die Vernetzung aller klinischen Systeme und Prozesse im Krankenhaus.
    Konfiguration
    Die Konfiguration umfasst die individuelle Einstellung von Funktionen, Parametern und Schnittstellen eines Systems.
    Sie ermöglicht die Anpassung an klinische Anforderungen und Arbeitsprozesse.
    Eine korrekte Konfiguration ist entscheidend für sicheren und effizienten Betrieb.
    KVO (Keep Vein Open)
    KVO (Keep Vein Open) beschreibt eine minimale Infusionsrate, die eingesetzt wird, um einen venösen Zugang offen zu halten.
    Dabei wird nur eine geringe Flüssigkeitsmenge verabreicht, ohne therapeutische Dosierung.
    KVO wird häufig verwendet, um einen schnellen Zugang für Medikamente oder Infusionen zu gewährleisten.
    Luftdetektion
    Die Luftdetektion ist eine Sicherheitsfunktion von Infusionspumpen zur Erkennung von Luftblasen im Schlauchsystem.
    Bei Erkennung stoppt die Pumpe automatisch und löst einen Alarm aus.
    Dies dient dem Schutz vor Luftembolien und erhöht die Patientensicherheit.
    MDR (EU 2017/745)
    MDR beeinflusst Hersteller‑Nachweise, UDI/Traceability, klinische Bewertung und Post‑Market Surveillance. Für Betreiber wirkt sie indirekt über Produktdokumentation und Serviceprozesse.
    Medikamentenbibliothek
    Die Medikamentenbibliothek ist eine strukturierte Datenbank innerhalb von Infusionssystemen.
    Sie enthält vordefinierte Medikamente, Dosierungen und Sicherheitsgrenzen.
    Diese Daten unterstützen das medizinische Personal bei der sicheren und standardisierten Verabreichung von Medikamenten.
    Medizinprodukt / Medizinprodukteverordnung (MepV, Schweiz)
    Für Betreiber relevant sind u. a. Inverkehrbringen, Nachweise, Rückverfolgbarkeit sowie Betrieb/Wartung nach Herstellerangaben. Umsetzung erfolgt in Prozessen und Dokumentation.
    Middleware
    Middleware fungiert als Schnittstelle zwischen unterschiedlichen IT‑Systemen und medizinischen Geräten.
    Sie ermöglicht die Integration, Verarbeitung und Weiterleitung von Daten zwischen Systemen.
    Middleware ist zentral für die Umsetzung von Interoperabilität im klinischen Alltag.
    Multiparameter-Monitor
    Ein Multiparameter‑Monitor ist ein erweitertes Überwachungssystem zur gleichzeitigen Erfassung mehrerer physiologischer Werte.
    Er kombiniert verschiedene Messgrössen wie EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz in einem Gerät.
    Diese Systeme werden vor allem in der Intensivmedizin und im Operationsbereich eingesetzt.
    NIBD/NIBP (Nicht‑invasiver Blutdruck)
    NIBP wird zyklisch oder manuell gemessen. Passende Manschettengrösse und richtige Positionierung sind wichtig für verlässliche Werte.
    NIMV
    NIMV (Non‑invasive Mechanical Ventilation) beschreibt eine maschinell unterstützte Beatmung ohne Intubation.
    Der Begriff wird häufig synonym zu NIV verwendet und umfasst verschiedene Beatmungsmodi über Maskensysteme.
    Ziel ist die Unterstützung der Atmung unter Vermeidung invasiver Massnahmen.
    NIV
    Die nicht‑invasive Beatmung (NIV) erfolgt ohne invasiven Atemweg und wird typischerweise über eine Maske durchgeführt.
    Sie unterstützt die Atmung bei erhaltenem Bewusstsein und reduziert die Notwendigkeit einer Intubation.
    NIV wird häufig bei respiratorischer Insuffizienz eingesetzt.
    NMT
    Das neuromuskuläre Monitoring (NMT) dient zur Beurteilung der Muskelreaktion auf elektrische Reize.
    Es wird verwendet, um die Wirkung von Muskelrelaxantien während einer Narkose zu überwachen.
    Dadurch kann die Dosierung gezielt gesteuert und eine sichere Erholung der Muskelkraft nach der Operation gewährleistet werden.
    Okklusion (Druck)
    Eine Okklusion liegt vor, wenn der Flüssigkeitsfluss in einem Infusionssystem blockiert ist, z. B. durch Abknicken des Schlauchs oder Gefässprobleme.
    Infusionspumpen erkennen dies über einen Druckanstieg und lösen einen Alarm aus.
    Die schnelle Behebung ist wichtig, um die kontinuierliche Therapie sicherzustellen.
    Patientendatenintegration
    Die Patientendatenintegration ermöglicht die strukturierte Zusammenführung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen wie Monitoren, Laboren oder Informationssystemen.
    Dadurch stehen alle relevanten Daten zentral und konsistent zur Verfügung.
    Dies verbessert die Entscheidungsfindung, reduziert Fehlerquellen und erhöht die Effizienz im klinischen Alltag.
    Patientenmonitoring / Patientenüberwachung
    Monitoring liefert Trends und Alarme für klinische Entscheidungen. Typische Parameter sind EKG, SpO₂, NIBP/IBP, EtCO₂, Temperatur und Respiration – je nach Einsatzbereich.
    PCA (Patient Controlled Analgesia)
    PCA (Patient Controlled Analgesia) ist ein Verfahren zur Schmerztherapie, bei dem Patienten ihre Analgetikagabe selbst auslösen können.
    Über eine Infusionspumpe wird eine vordefinierte Dosis verabreicht, die durch Sicherheitsfunktionen wie Sperrzeiten und Maximaldosen begrenzt ist.
    Ziel ist eine individuelle und bedarfsgerechte Schmerzbehandlung bei gleichzeitig hoher Sicherheit und Kontrolle.
    PDMS
    Ein PDMS (Patient Data Management System) ist eine spezialisierte Software zur kontinuierlichen Erfassung und Dokumentation medizinischer Daten.
    Es integriert Informationen aus Monitoren, Geräten und klinischen Systemen und stellt diese übersichtlich dar.
    PDMS wird vor allem in Intensiv- und Überwachungsbereichen eingesetzt und unterstützt die klinische Entscheidungsfindung.
    PEEP / Tidalvolumen / FiO2
    PEEP (Positive End‑Expiratory Pressure) hält die Atemwege am Ende der Ausatmung offen und verbessert den Gasaustausch.
    Das Tidalvolumen beschreibt die Luftmenge, die pro Atemzug verabreicht wird.
    FiO₂ (Fraction of Inspired Oxygen) gibt den Sauerstoffanteil der eingeatmeten Luft an.
    Diese Parameter sind entscheidend für die individuelle Einstellung und Steuerung der Beatmung.
    QT-Interval
    Das QT‑Intervall im EKG beschreibt die Zeit zwischen Beginn der Erregung und vollständiger Erholung der Herzkammern.
    Verlängerungen oder Verkürzungen dieses Intervalls können auf ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen hinweisen.
    Die Überwachung ist insbesondere bei bestimmten Medikamenten oder Erkrankungen von Bedeutung.
    Remote
    Remote‑Funktionen ermöglichen den Zugriff auf medizinische Geräte aus der Ferne.
    Dies umfasst Diagnose, Wartung und teilweise Konfiguration ohne physische Präsenz.
    Remote‑Services verbessern Effizienz und Reaktionszeiten im Service.
    RescueNet CaseReview / EventSummary
    Die Tools unterstützen Qualitätssicherung, Training und klinische Nachbearbeitung. Sie helfen, Prozesse zu verbessern und Feedback strukturiert zu geben.
    SafeDose
    SafeDose beschreibt integrierte Sicherheitsmechanismen in Infusionssystemen zur Vermeidung von Dosierungsfehlern.
    Dabei werden eingegebene Werte mit hinterlegten Grenzwerten oder Medikationsdaten abgeglichen.
    Ziel ist es, potenziell kritische Dosierungen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
    Service & Wartung (nach Herstellerangaben)
    Geplante Wartung erhöht Verfügbarkeit und Sicherheit. Für MedTech‑Flotten sind klare Intervalle, Protokolle und schnelle Reaktionszeiten entscheidend.
    Soft- / Hard Limits
    Soft Limits definieren empfohlene Grenzwerte für Dosierungen, die bei Bedarf überschritten werden können.
    Hard Limits sind feste Sicherheitsgrenzen, die nicht überschritten werden können.
    Diese Funktionen dienen der Unterstützung des Personals und erhöhen die Medikationssicherheit.
    SpO₂ (Pulsoximetrie)
    SpO₂ wird über Sensoren gemessen und dient zur Beurteilung der Oxygenierung. Werte sind kontextabhängig; Artefakte (Bewegung/Perfusion) können Messungen beeinflussen.
    ST-Strecken-Analyse
    Die ST‑Strecken‑Analyse ist ein Bestandteil der EKG‑Überwachung und dient zur Erkennung von Veränderungen im Verlauf der Herzstromkurve.
    Abweichungen der ST‑Strecke können Hinweise auf eine Ischämie oder einen akuten Herzinfarkt geben.
    Die kontinuierliche Überwachung ermöglicht eine frühzeitige Diagnose und Behandlung.
    STK (Sicherheitstechnische Kontrolle)
    Die sicherheitstechnische Kontrolle (STK) ist eine regelmässige Überprüfung von Medizinprodukten nach gesetzlichen Vorgaben.
    Dabei werden sicherheitsrelevante Funktionen geprüft und dokumentiert.
    Ziel ist es, den sicheren Betrieb im klinischen Einsatz zu gewährleisten.
    TCI (Target Controlled Infusion)
    TCI (Target Controlled Infusion) ist eine computergestützte Infusionstechnik, bei der die Medikamentenzufuhr auf eine definierte Zielkonzentration ausgerichtet ist.
    Das System berechnet auf Basis pharmakokinetischer Modelle die benötigte Infusionsrate und passt diese kontinuierlich an.
    TCI wird vor allem in der Anästhesie eingesetzt, um eine präzise Steuerung der Sedation oder Narkose zu ermöglichen.
    TCI‑Modelle
    TCI‑Modelle sind mathematische Modelle, die beschreiben, wie sich ein Medikament im Körper verteilt und abgebaut wird.
    Sie bilden die Grundlage für die automatische Berechnung der Infusionsrate bei TCI‑Systemen. Je nach Medikament und klinischer Anwendung werden unterschiedliche Modelle verwendet.
    Typische TCI‑Modelle, die auch in modernen Infusions- und Spritzenpumpen (z. B. im Anästhesiebereich) verfügbar sind, umfassen:

    Propofol – Marsh Modell
    → klassisches Modell für Plasma‑basierte Zielsteuerung

    Propofol – Schnider Modell
    → Modell mit Fokus auf Effektort (z. B. Gehirn), häufig in der Anästhesie verwendet

    Remifentanil – Minto Modell
    → gewichts- und altersabhängiges Modell für Opioid‑Steuerung

    Je nach System können zusätzliche Modelle oder Varianten integriert sein. Die Verfügbarkeit ist gerätespezifisch und richtet sich nach Software und Zulassung.

    Telemetrie / mWear
    Telemetrie verbessert Bewegungsfreiheit und Stationseffizienz. mWear liefert kontinuierliche Überwachung bei gleichzeitigem Mobilitätsfokus.
    Temperaturmanagement
    TTM‑Systeme unterstützen kontrollierte Temperaturführung. Anwendung und Protokolle richten sich nach Klinikstandards und Indikationen.
    TIVA (Total Intravenöse Anästhesie)
    TIVA (Total Intravenöse Anästhesie) bezeichnet eine Form der Vollnarkose, bei der alle Anästhetika über die Vene verabreicht werden.
    Im Gegensatz zur inhalativen Anästhesie werden keine gasförmigen Narkosemittel eingesetzt. Stattdessen erfolgt die Steuerung über kontinuierliche Infusionen, häufig unter Einsatz von Spritzenpumpen oder TCI‑Systemen.
    TIVA ermöglicht eine präzise Kontrolle der Narkosetiefe und wird insbesondere in der Anästhesie, Intensivmedizin und bei speziellen chirurgischen Eingriffen eingesetzt.
    Update
    Ein Update bezeichnet die Aktualisierung bestehender Software auf einer neuen Version.
    Dabei werden Fehler behoben, Funktionen verbessert oder Sicherheitslücken geschlossen.
    Updates sind wichtig für die Betriebssicherheit und Funktionalität medizinischer Geräte.
    Upgrade
    Ein Upgrade beschreibt die Erweiterung eines Systems durch neue Funktionen oder Hardware‑/Software‑Verbesserungen.
    Im Gegensatz zum Update beinhaltet es meist funktionale Erweiterungen.
    Upgrades erhöhen Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten eines Systems.
    Vitalzeichenmonitor
    Ein Vitalzeichenmonitor dient zur Überwachung grundlegender physiologischer Parameter eines Patienten.
    Dazu gehören typischerweise Herzfrequenz, Blutdruck, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung.
    Er wird in verschiedenen klinischen Bereichen eingesetzt, von der Notfallversorgung bis zur stationären Überwachung.
    Zentrale Überwachung
    Zentrale Überwachungssysteme erfassen und bündeln die Vitaldaten mehrerer Patienten auf einer zentralen Station, z. B. in einer Überwachungs- oder Intensivstation.
    Das medizinische Personal kann dadurch mehrere Patienten gleichzeitig überwachen und bei kritischen Veränderungen sofort reagieren.
    Diese Systeme erhöhen die Patientensicherheit und verbessern die Effizienz in komplexen Pflegeumgebungen.

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