Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Eigener Solarstrom
An unseren Standorten erzeugen wir einen Teil unseres Stroms selbst: Drei Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 84 kWp – das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 18 Haushalten. Die erste Anlage ist seit 2015 in Betrieb, die jüngste kam 2024 mit dem Neubau der Medizintechnik in Hagenbuch dazu.
Ladeinfrastruktur an beiden Standorten
An unseren Standorten in Aadorf und Hagenbuch stehen mittlerweile insgesamt sechs Ladestationen für unsere eigenen Fahrzeuge, für Mitarbeitende und für Besuchende zur Verfügung. Allein in Aadorf sind es aktuell zwei Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen – zuvor war es dort eine einzelne Säule. Verfügbare Ladeinfrastruktur macht die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug überhaupt erst praktikabel. Sie ist damit nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Investition.
Elektrifizierung unserer Flotte
Unser Aussendienst ist in der ganzen Schweiz unterwegs: fünf Personen in der Deutschschweiz, vier in der Westschweiz. Bei dieser Fahrleistung liegt der grösste Hebel eindeutig in den Fahrzeugen. Wir stellen sie schrittweise um. Ein Fahrzeug, das zuverlässig läuft, wird gefahren, bis der Ersatz ohnehin ansteht. Erst dann fällt die Entscheidung neu. Und heute fällt sie elektrisch aus.
Ein strukturiertes Entsorgungskonzept
Der unspektakulärste Punkt ist womöglich der wirkungsvollste. In der Medizintechnik in Hagenbuch fällt mehr Material an, als man vermutet: Elektronikkomponenten, Akkus, Elektroden, Verpackungen. Wir haben dieses Material systematisch nach Kategorien getrennt. Beschriftete Behälter, klare Zuständigkeiten und zertifizierte Entsorgungspartner. Entscheidend ist nicht das Konzept auf dem Papier, sondern dass es funktioniert, auch wenn es schnell gehen muss.
Daneben setzen wir an weiteren Stellen an: Wärmepumpen mit Geo-Cooling ersetzen Öl- und Gasheizungen, ein 10'000-Liter-Regenwassertank im Neubau versorgt Toiletten und Gartenbewässerung, und Wasserspender ersetzen PET-Flaschen.
All diese Massnahmen machen Procamed nicht klimaneutral. Sie reduzieren unseren Fussabdruck dort, wo wir ihn direkt steuern können, und sie verändern die Kriterien, nach denen wir künftig entscheiden.
Genau darum geht es: dass aus einer Massnahme Normalität wird.